Der Kapitän der ukrainischen Volleyball-Nationalmannschaft, Yurii Semeniuk, reagierte auf die Welle der Kritik in den sozialen Netzwerken, die nach der Niederlage der „Blau-Gelben“ gegen Belgien (0:3) aufkam.

Zur Erinnerung: Die ukrainischen Volleyballer verloren ihr erstes Gruppenspiel der Weltmeisterschaft gegen Belgien, siegten jedoch im nächsten Spiel klar gegen Algerien.
„Und denkt ihr, dass dieser Sieg keine negative Kritik bekommen wird? Die wird es immer geben, und sie ist da. Unsere Leute können einfach nicht anfeuern und sich freuen, ebenso wenig Niederlagen akzeptieren. Das ist Sport – wir sind auch nur Menschen. Auch bei uns Sportlern klappt nicht immer alles auf dem Spielfeld. Aber bei Menschen, die im Berufsleben stehen, läuft ja auch nicht immer alles rund, oder? Man muss lernen, Kritik zu üben und alle Situationen zu akzeptieren, die in der Welt passieren“, sagte Semeniuk im Kommentar gegenüber Suspilne Sport.
Das nächste Spiel bestreitet das Team von Raúl Lozano am Donnerstag, 18. September, um 16:30 Uhr gegen den amtierenden Weltmeister Italien. Für die Ukrainer ist es das entscheidende Duell in Gruppe F. Ein Sieg mit jedem Ergebnis bringt den „Blau-Gelben“ den Einzug in die Play-offs. Online-Übertragung.
„Niemand lässt den Kopf oder die Hände hängen. Wir werden uns in erster Linie unser eigenes Spiel anschauen, das wir gegen sie gespielt haben – was uns gegen sie gelungen ist. Wir werden auch ansehen, wie sie hier gespielt haben, denn nicht alle Spieler sind aus dem Kader gekommen, der damals gegen uns auflief. Wir werden versuchen, unser Spiel aufzuzwingen, gut beim Aufschlag zu agieren, ein paar Monsterblocks zu setzen. Die Jungs haben gescherzt, dass wir vor dem Spiel Pasta essen müssen“, fügte der Kapitän der „Blau-Gelben“ hinzu.


